Liebe Patinnen und Paten, liebe Spenderinnen und Spender,
Die derzeitige Situation ist, dass die Nonnen immer noch in Zelten schlafen, an den Gebäuden müssen dringend viele Risse – vor allem an den Fundamenten – vorrangig ausgebessert werden, damit die Schäden durch die nun stattfindenden Monsunregen nicht noch größer und gefährlicher werden. Auch die Rituale und der Unterricht finden im Freien statt. (Nur die Kleinsten wurden provisorisch in einem sicheren Raum untergebracht). Die Menschen in Nepal müssen damit rechnen, dass die Erde noch weitere 3-4 Monate immer wieder beben wird. Das konnten wir auch einem Bericht entnehmen, den uns eine Patin weitergeleitet hat. Ein Bekannter ist zu Hilfe vor Ort in den abgelegenen Gebieten und berichtete von einem Nachbeben in der Stärke 4,4 und auch von der panikartigen Reaktion der Dorfbewohner, die alles verloren haben. Viele unserer Mädchen kommen ja auch aus diesen Regionen. Wir sind froh, dass diejenigen, die nicht spontan nachhause gefahren sind, um zu helfen, im Kloster aufgefangen und liebevoll betreut werden. Denn auch sie sind sicher verängstigt.
