wollen wir die nächsten beiden wichtigen Informationen dieser Reise mit Ihnen/euch teilen.
Wir haben erfahren, dass es sich bei den Bäumchen – in der Januar-Nachricht haben wir kurz darüber geschrieben – um Kaffeebäumchen handelt. Lama Gondup und Khenpo la erzählten uns, dass sie hoffen, eines Tages mit dem Verkauf der Kaffeebohnen zum Unterhalt der Nonnen beitragen zu können. Es wurden 100 Kaffeebäumchen gepflanzt. Die Lage unseres Klosters ist ideal, denn sie gedeihen am besten in dieser Höhenlage im Schatten großer Bäume, z. B. unter Bananenbäumen.
Der Arabica-Kaffee aus Nepal gewinnt immer mehr Freunde sowohl im Land selbst als auch bei Kaffeekennern in anderen Ländern. Er wird auch bei uns vor allem in Weltläden angeboten. Er ist relativ teuer, denn die Kaffeekirschen werden über Monate von Hand geerntet, und auch die weitere Verarbeitung ist sehr aufwendig. Wir hoffen sehr, dass diese Idee bald „Früchte trägt“.
Auch die 2. Idee beschäftigt uns zunehmend, und wir hoffen, sie bald verwirklichen zu können. Patinnen und Paten, aber auch Spender/-innen und Freundinnen und Freunde unseres kleinen Klosters fragen uns immer wieder, ob sie denn bei einem Besuch auch im Kloster übernachten könnten. Das ist leider aus Platzgründen noch nicht möglich. Nun denken wir seit unserem Besuch daran, ein kleines Gästehäuschen zu bauen. Zur Verwirklichung ist natürlich ein größerer Geldbetrag nötig. Ein Vorteil für Gäste ist natürlich, dass sie Anteil am Klosterleben nehmen könnten, aber auch, dass die Nonnen sich mit der Vermietung ein kleines Einkommen erwirtschaften würden. Jede Hilfe bei der Verwirklichung des Projektes ist willkommen, aber auch Tipps, wie wir das schaffen können.
Wir finden bei beiden Plänen sehr unterstützenswert, dass sich Lama Gondup Gedanken um die schrittweise finanzielle Eigenständigkeit macht. Das ist auch uns wichtig.
Wir sind gespannt auf Rückmeldungen und freuen uns auf Ihre/eure Nachrichten oder Anrufe.
Sommerliche Grüße aus Berlin und Schottland
Iris und Kerstin




