Gästehaus Tara Libre: Unser Plan nimmt Gestalt an

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Am 26. Juli haben wir berichtet, dass wir über den Bau eines kleinen Gästehauses auf dem Grundstück unseres Nonnenklosters nachdenken. Viele positive Rückmeldungen machen uns Mut, jetzt loszulegen.

Der Zeitpunkt ist günstig und die Bedingungen sind gut:

Lama Gondup ist glücklich, dass wir seinen Wunsch nach mehr Eigenständigkeit des Klosters unterstützen. Die Nonnen können durch Einnahmen aus der Vermietung ein kleines Einkommen erwirtschaften.

Es gibt einen schönen Platz auf dem Grundstück des Klosters, der  jetzt nur auf ein Häuschen wartet.

Ein Architekt ist gewonnen und die Baupläne sind fertig. Ein kleines Haus mit 2 Gästeappartements kann für 30.000 Euro Wirklichkeit werden.

Es gibt eine großzügige Einzelspende, die zweckgebunden für den Bau des Hauses gegeben wird und ein Drittel der Kosten deckt.

Nun brauchen wir viel Unterstützung, um den fehlenden Betrag von 20.000 Euro bis zum Frühjahr 2019 zusammenzubekommen. Unser Ziel ist, dass das Gästehaus im Juni des Jahres 2020 zum Saga-Dawa-Fest, den wichtigsten Feiertagen aller buddhistischen Traditionen,  eröffnen kann. Wir denken auch drüber nach, jeder Spenderin und jedem Spender ein kleines Dankeschön zu schicken. Und natürlich werden wir hier [„Werde Baupatin„] regelmäßig über den Baufortschritt berichten.

Bitte unterstützt uns! Jeder Betrag ist willkommen. Wir freuen uns auch, wenn ihr diesen Aufruf in eurem Netzwerk verbreitet.

Iris und Kerstin Fricke für
das Team vom BTF

Ein kleines Jubiläum

Unsere Lehrerin Samana Rai ist jetzt auch 1 Jahr bei uns. Sie unterrichtet von Montag bis Donnerstag „General Science“ in 4 Klassen. Am Freitag wird unter ihrer Anleitung gemalt und gespielt. Am 19. September wurde sie in einer kleinen Feierstunde geehrt, und die Headnun, Jangchup Dolma, überreichte ihr, verbunden mit unserem Dank und herzlichen Grüßen, den Bonus (50 EURO).
Jangchup Dolma ist seit 18 Jahren bei uns und für die Nonnen Vorbild, Schwester und für manche fast wie eine Mutter.

Auf meine Nachfrage, was Samana denn den kleinen Nonnen erzählt hatte, schrieb mir
Khenpo, dass ihr der Unterricht viel Freude bereiten würde.  Besonders sei  sie darauf eingegangen, wie wichtig Bildung für Mädchen ist.

Mit einem Klick auf das Foto wird dieses wie immer vergrößert dargestellt.

2 Monate nach unserem Besuch in Nepal

wollen wir die nächsten beiden wichtigen Informationen dieser Reise mit Ihnen/euch teilen.

Wir haben erfahren, dass es sich bei den Bäumchen – in der Januar-Nachricht haben wir kurz darüber geschrieben – um Kaffeebäumchen handelt. Lama Gondup und Khenpo la erzählten uns, dass sie hoffen, eines Tages mit dem Verkauf der Kaffeebohnen  zum Unterhalt der Nonnen beitragen zu können. Es wurden 100 Kaffeebäumchen gepflanzt. Die Lage unseres Klosters ist ideal, denn sie gedeihen am besten in dieser Höhenlage im Schatten großer Bäume, z. B. unter Bananenbäumen.

Der Arabica-Kaffee aus Nepal gewinnt immer mehr Freunde sowohl im Land selbst als auch bei Kaffeekennern in anderen Ländern. Er wird auch bei uns vor allem in Weltläden angeboten. Er ist relativ teuer, denn die Kaffeekirschen werden über Monate von Hand geerntet, und auch die weitere Verarbeitung ist sehr aufwendig. Wir hoffen sehr, dass diese Idee bald „Früchte trägt“.

Auch die 2. Idee beschäftigt uns zunehmend, und wir hoffen, sie bald verwirklichen zu können. Patinnen  und Paten, aber auch Spender/-innen und Freundinnen und Freunde unseres kleinen Klosters fragen uns immer wieder, ob sie denn bei einem Besuch auch im Kloster übernachten könnten. Das ist leider aus Platzgründen noch nicht möglich. Nun denken wir seit unserem Besuch daran, ein kleines Gästehäuschen zu bauen. Zur  Verwirklichung ist natürlich ein größerer Geldbetrag nötig. Ein Vorteil für Gäste ist natürlich, dass sie Anteil am Klosterleben nehmen könnten, aber auch, dass die Nonnen sich mit der Vermietung ein kleines Einkommen erwirtschaften würden. Jede Hilfe bei der Verwirklichung des Projektes ist willkommen, aber auch Tipps, wie wir das schaffen können.

Wir finden bei beiden Plänen sehr unterstützenswert, dass sich Lama Gondup  Gedanken um die schrittweise finanzielle Eigenständigkeit macht. Das ist auch uns wichtig.

Wir sind gespannt auf Rückmeldungen und freuen uns auf Ihre/eure Nachrichten oder Anrufe.

Sommerliche Grüße aus Berlin und Schottland
Iris und Kerstin

Spannung – Belohnung – Freude

Ende Mai waren alle sehr aufgeregt. Hatte sich das viele Lernen auch gelohnt? In 2 festlichen Zeremonien wurden die Zeugnisse ausgegeben, zuerst in buddhistischer Philosophie.

Dann in Mathematik, Englisch, Nepali und General Science. Es gab auch kleine Geschenke für besondere Leistungen.

10 Nonnen fuhren zu ihren Familien, und wir erwarten ihre Rückkehr. Alle, die nicht verreisen konnten, hatten viel Freude bei einem Picknick außerhalb von Kathmandu.

Und wie immer: Mit einem Klick auf das Bild wird es groß dargestellt.

Ein wichtiger Beschluss

Bei unserem Besuch im Kloster diskutierten wir auch ein weit verbreitetes Problem in Nepal: Gut ausgebildete Menschen sehen es als wichtigstes Ziel, ihre Heimat Richtung USA, Kanada,  Europa, Australien oder Neuseeland zu verlassen. Unsere drei „Lehrerinnen“ haben einen sehr guten Schulabschluss, teilweise auch Berufserfahrung, und sie lieben ihre Arbeit mit den Nonnen.

In der Mitgliederversammlung wurde beschlossen, das monatliche Gehalt von 50 EURO auf 65 EURO/Monat zu erhöhen, um sie zu motivieren, länger bei uns zu bleiben. Des Weiteren sollen sie nach 1 Jahr einen Bonus von 50 EURO bekommen. Für Pasang Sherpa war es soweit: In einer kleinen Feierstunde im Beisein ihrer Kolleginnen und Schülerinnen bekam sie die Belohnung mit einem herzlichen Dank der Mitglieder des BTF überreicht.

 

Wir sind sicher, das war ein guter Beschluss!

 

Für eine vergrößerte Darstellung einfach auf das Foto klcken.

Zurück aus Nepal

mit vielen interessanten Eindrücken im Gepäck.

Unsere Mitglieder wurden in der jährlichen Mitgliederversammlung in Ulm schon informiert. Unsere follower müssen sich noch ein bisschen gedulden, aber nach und nach erhalten auch sie schon bald Nachrichten und Fotos unserer Besuche im Kloster.

Namaste Iris und Kerstin

 

P.S.: Klicke auf das Foto und es wird vergrößert in einem neuen Tab angezeigt.

Viele Aktivitäten im Januar

Demnächst finden die alljährlichen Prüfungen statt. Wie die Bilder zeigen, bereiten sich die Mädchen eifrig auf dieses Ereignis vor. In allen Ecken des Klosters wird gelernt. Die Prüfungen nehmen die Schülerinnen sehr ernst und sehen sie als Beweis dafür, dass sie sich Herausforderungen stellen und jedes Jahr große Fortschritte erzielen können.

Lama Gondup ist mit Helfern dabei, das Gelände zu beiden Seiten des Tempels und unterhalb des Wohngebäudes der Nonnen zu sichern und teilweise für Bepflanzungen vorzubereiten.

Die jungen Bäumchen werden sehr sorgfältig gepflanzt und vor Wind und Wetter geschützt.

Auch beim mehrtägigen Welt-Friedensgebet an der Stupa in Boudha waren unsere Nonnen dabei.

Wir sind schon gespannt auf den Bericht über die Prüfungen und grüßen euch alle herzlich.

Iris Fricke

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Ein Brief aus dem Kloster zum Jahreswechsel

Liebe Sponsoren und Mitglieder des BTF, liebe Iris,

Zuallererst falte ich meine Hände und grüße Sie alle mit  „Tashi Delek“.

Dank Ihrer großzügigen Unterstützung geht es uns allen, den Nonnen, Khenpo, den Lehrkräften und auch mir selbst gut, was  Gesundheit, Lernen und unseren Alltag betrifft. Neben der buddhistischen Praxis erweitert sich auch das Wissen der Nonnen in Englisch, Mathematik und allgemeiner Wissenschaft täglich, was ohne Ihre großzügige Unterstützung nicht möglich wäre.

Auch der Tempel nähert sich langsam, dank geringer aber stetiger Arbeit, seiner endgültigen Form. Die beste Errungenschaft des Jahres ist der neue Zaun um das Grundstück des Klosters. Hier zu leben ist für die Nonnen nun sicherer und komfortabler. Das Land um das Kloster herum wird auch ansehnlicher gemacht.

Ich bin allen Spendern, Sponsoren und Mitgliedern des BTF sehr dankbar, dass sie den Mädchen die Gelegenheit für Leben und Studium im heiligen Dharma der Lehre Buddhas ermöglichen. Ich drücke hiermit selbstverständlich neben meiner eigenen auch die Dankbarkeit der Nonnen für ihre Sponsoren aus.

Sie alle sind in unsere täglichen Gebete für Gesundheit, langes Leben und Wohlstand eingeschlossen. Wir beten für Frieden und Harmonie in Ihrem Leben und auf der ganzen Welt. Hiermit wünschen wir Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. Vielen Dank.

Ihr
Lama Gondup

Feierlichkeiten und Alltag

Im September gab es einen Wechsel bei unseren Lehrerinnen. Pratiksha schaffte das Unterrichtspensum nicht neben ihrem Studium und der Pflege ihrer kranken Mutter. Wir sind froh, dass Lama Gondup umgehend eine andere Lehrerin für das Fach „General Science“ gefunden hat.

Samana Rai ist 20 Jahre alt und studiert im 2. Jahr Batchelor of Arts.

Der Unterricht in allen Fächern und Gruppen läuft inzwischen reibungslos. In einer E-Mail wurde uns bestätigt:  „Nuns are very happy about English class and they like the new subject , general science, so much and are very interested.“  Lama Gondup ist überzeugt, dass dieser Unterricht dem Leben der Nonnen großen Nutzen bringt und ihren Bildungshorizont erweitert.  Alle im Kloster denken darüber nach, wie in Zukunft das Niveau noch erweitert und verbessert werden kann.

Wir sind natürlich sehr glücklich, das angestoßen zu haben.

In der 2. Oktoberhälfte sind in ganz Nepal mehrere Nationalfeiertage, so auch das Lichterfest. (Dipawali).  Diese Zeit, in der die Lehrerinnen frei hatten, wurde im Kloster für die buddhistische Schulung genutzt.  Die älteren Nonnen  zelebrierten  ausführliche Pujas , machten Niederwerfungen und erhielten anspruchsvolle Belehrungen.

Zum Schluss danken wir Ihnen/euch allen für die Unterstützung, sei es durch Patenschaften, Spenden für unsere Lehrkräfte und viele gute Ratschläge.  Auch in diesem Jahr können Sie kleine Geschenke über unsere Webseite erwerben. https://buddhatarafoerderkreis.wordpress.com/wie-du-helfen-kannst/. Der Erlös geht in vollem Umfang an unser Kloster.

Für alle vom BTF wünsche ich Ihnen/euch eine ruhige und friedliche Adventszeit.
Iris Fricke