Neben den vielen Schäden, die der Monsun wieder angerichtet hat – er hat auch eine schöne Seite
Archiv der Kategorie: Allgemein
Nach dem Monsun
Es hat endlich aufgehört zu regnen. Der Monsun hat auch beim Kloster Schäden angerichtet. So ist ein Hang neben dem Tempelneubau abgerutscht. Das musste schnell repariert werden. Da waren alle Hände gefragt.
Am Hauptgebäude sind nun schon Gerüste aufgebaut, um die Risse, die das Erdbeben verursacht hat, zu reparieren.
Auch im Tempel sind die jungen Künstler wieder fleißig am Werk.
Ende Oktober fliegen Freunde nach Nepal und haben schon Briefe von Paten und Patinnen eingepackt. Wir sind gespannt auf ihren Bericht und neue Bilder.
Vorwort
Hervorgehoben
Liebe Besucherin, lieber Besucher, liebe Patin und lieber Pate,
in diesem Blog findest Du immer wieder aktuelle Beiträge aus dem Leben des Klosters.
Auf diese Weise kannst Du ein wenig am Leben im Kloster teilnehmen. Die Beiträge sind in chronologischer Reihenfolge sortiert; der neueste Beitrag ist immer oben. Wenn Du auf ein Bild klickst, so wird dieses in einem neuen Tab vergrößert dargestellt. Eine Zahl in der Sprechblase oben rechts weist auf einen Kommentar hin. – Mehr Infos findest Du auch bei den Presseartikeln. Wir freuen uns über Deinen Kommentar zu den Beiträgen.
Die Besuchsberichte findest Du hier
Unterricht – neuer Lehrplan
In Nepal regnet es zur Zeit heftig, und alle hoffen und beten, dass es nicht zu Erdrutschen und weiteren Schäden an den Gebäuden kommt. Eine wichtige Neuerung: Auf unseren dringenden Wunsch hin wird der Lehrplan für die Nonnen geändert und ergänzt. Es wird mehr Englisch-, Mathematik- und Nepaliunterricht geben. Das ist vor allem für die Mädchen wichtig, die vielleicht nach Jahren – aus welchem Grund auch immer – das Kloster verlassen. Das bedeutet für uns, dass wir die Mittel für das Gehalt von 1 oder 2 weiteren Lehrerinnen aufbringen müssen, da die Nonnen ja schon auf ganz unterschiedlichem Wissensstand sind.
Außenarbeiten
Liebe Freundinnen und Freunde unseres kleinen Nonnenklosters,
es gibt neue Nachrichten aus Nepal. Es sind gute Nachrichten, deshalb möchte ich diese auch gleich an euch weitergeben.
Lama Gondup konnte – auch mit euren Spenden – Material kaufen und einige Helfer bezahlen, um vor dem Monsun die wichtigsten Risse in den Mauern und im Fundament abzudichten. Wie immer ist er selbst jeden Tag aktiv auf der Baustelle. Der Monsun ist bis jetzt noch nicht so heftig, tagsüber ist es oft sonnig und nachts regnet es. Die Nonnen schlafen nun alle wieder in ihren Zimmern, und auch der Unterricht muss nicht mehr im Freien stattfinden. Die endgültigen Reparaturen können natürlich erst nach der Regenzeit in Angriff genommen werden. Da kommt dann noch einiges an Kosten auf das Kloster zu.
Es gibt zwar immer noch kleinere Nachbeben, aber das ist wohl „normal“ in Nepal.
Es sind ja mehrere Nonnen spontan nach dem 2. Erdbeben in ihre Dörfer gefahren, um ihren Familien zu helfen. Inzwischen sind sie bis auf 1 Mädchen alle wieder zurück.
Wir haben auch schon die Ankündigung erhalten, dass demnächst Neuzugänge zu erwarten sind, für die wir dann natürlich Patinnen und Paten suchen werden.
Lama Gondup, Khenpo Karma Yeshe und alle Nonnen bedanken sich bei euch für eure Unterstützung und schließen euch täglich in ihre Gebete ein.
Situation des Klosters im Juni
Liebe Patinnen und Paten, liebe Spenderinnen und Spender,
Die derzeitige Situation ist, dass die Nonnen immer noch in Zelten schlafen, an den Gebäuden müssen dringend viele Risse – vor allem an den Fundamenten – vorrangig ausgebessert werden, damit die Schäden durch die nun stattfindenden Monsunregen nicht noch größer und gefährlicher werden. Auch die Rituale und der Unterricht finden im Freien statt. (Nur die Kleinsten wurden provisorisch in einem sicheren Raum untergebracht). Die Menschen in Nepal müssen damit rechnen, dass die Erde noch weitere 3-4 Monate immer wieder beben wird. Das konnten wir auch einem Bericht entnehmen, den uns eine Patin weitergeleitet hat. Ein Bekannter ist zu Hilfe vor Ort in den abgelegenen Gebieten und berichtete von einem Nachbeben in der Stärke 4,4 und auch von der panikartigen Reaktion der Dorfbewohner, die alles verloren haben. Viele unserer Mädchen kommen ja auch aus diesen Regionen. Wir sind froh, dass diejenigen, die nicht spontan nachhause gefahren sind, um zu helfen, im Kloster aufgefangen und liebevoll betreut werden. Denn auch sie sind sicher verängstigt.
Risse im Fundament
Bericht von Wolfgang Grader (Mitglied): Er nahm auch 3000 € Spendengelder mit und übergab sie direkt an Lama Gondup. Vielen Dank euch allen, die ihr geholfen habt.
Die derzeitige Situation ist, dass die Nonnen immer noch in Zelten schlafen, an den Gebäuden müssen dringend viele Risse – vor allem an den Fundamenten – vorrangig ausgebessert werden, damit die Schäden durch die nun stattfindenden Monsunregen nicht noch größer und gefährlicher werden.
Wir haben nachgefragt und es wurde uns bestätigt, dass die Bank, auf die wir immer die Patenschaftsgelder überweisen, normal arbeitet. So werden wir jetzt noch den Juni abwarten und dann das bis dahin eingegangene Geld (Patenschaften und Spenden) überweisen. Denn jetzt wird jeder EURO dringend gebraucht.
Das Kloster nach dem Beben
Abbildungen:
Das Kloster vor dem Beben Unterricht im Freien
Schaden am Kloster_1 Schaden am Kloster_2
04.05.2015. Hier die wichtigsten Infos: Unsere Mädchen leben und schlafen im Freien. Zum Glück hat der Regen aufgehört. Die Erde bebt 3-4-mal am Tag. Für die Menschen besteht dadurch zum Glück keine Gefahr, aber die Schäden an den Gebäuden werden größer. Die Quelle auf dem Gelände ist in Ordnung, also haben sie Trinkwasser. Ich finde es gut, dass die Verantwortlichen versuchen, den täglichen Rhythmus einigermaßen beizubehalten (Unterricht etc.). Die größte Sorge von Lama Gondup ist, dass er noch keine Nachrichten aus den weit entfernten Dörfern hat, aus denen die meisten der Mädchen kommen. Sie wissen nicht, ob ihre Eltern und Geschwister noch leben, ob vielleicht alles zerstört ist.
Ich wollte euch nur noch mitteilen, dass meine Bitte um Spenden nur an unsere Mitglieder, Patinnen und Paten und Spender ging. Das ist kein sehr großer Verteiler, wie ihr euch denken könnt. Dann habe ich noch meine Mitbewohnerinnen informiert und um Unterstützung gebeten. Alles, was wir an Spenden bekommen, geht natürlich an unser Kloster. Und euch schon mal vielen lieben Dank. Wie sich Lama Gondup dann entscheidet, wen er unterstützt, was vorrangig an den Bauten repariert werden muss, das alles überlassen wir ihm und haben auch vollstes Vertrauen. Wir kennen keinen selbstloseren Menschen als ihn. Wenn er der Meinung ist, dass Menschen Unterstützung brauchen, besonders die Familien seiner Schützlinge, ist das völlig in Ordnung.






