Viele von euch wissen es bereits ‒ allen anderen verkünden wir heute froh und glücklich:
Fünf Schülerinnen, die im April die 7. Klasse erfolgreich abgeschlossen haben, besuchen seit einigen Wochen die 8. Klasse der Kailash Bodhi School in Kathmandu.
Die renommierte Privatschule wird von der Nichte von Lama Gondup geleitet. Damit haben die Mädchen die Chance, nach Abschluss der Klasse 10 neben ihrem spirituellen Lebensweg ebenfalls eine weltliche Berufsausbildung oder ein Studium anzustreben. Eine 8. Klasse einzurichten ist in der Klosterschule leider nicht möglich, obwohl erst danach der erste Bildungsabschluss erreicht ist.
Die Mädchen werden nun morgens von einem Schulbus abgeholt und abends ins Kloster zurückgebracht. Kaum vorstellbar, wie aufregend das für die Mädchen sein muss.
Wir haben bereits erste Rückmeldungen von „unseren“ Lehrerinnen, die den fünf Nonnen mit Rat und Tat zur Seite stehen ‒ und auch von den Schülerinnen selbst: Sie fühlen sich an der Schule wohl und kommen im Unterricht gut mit; nur in Mathe müssen sie etwas Stoff aufholen.
Das dies so möglich ist, ist uns als Vorständinnen des Buddha Tara Förderkreis e.V., eine große Freude. Denn uns ist es sehr wichtig, dass die Mädchen für sich ein selbstbestimmtes Leben wählen und führen können. Und wir waren zutiefst berührt, als Lama Gondup uns mitteilte, dass er dem Wunsch der Mädchen entsprechen und ihnen diesen Schulbesuch ermöglichen wolle.
Der Schulbesuch verursacht pro Mädchen Zusatzkosten von 50€/Monat, insgesamt im Jahr für alle fünf 3000 €. Daher bieten wir nun Bildungspatenschaften an, um diese Mehrkosten zu decken. Hast Du/Haben Sie Interesse, für ein Mädchen eine volle oder halbe Bildungspatenschaft für 1, 2 oder 3 Jahre zu übernehmen oder einen einmaligen Beitrag zu leisten? Wir sind dankbar über jeden auch noch so kleinen Betrag, den ihr spenden mögt und könnt.
was sich in den ersten Wochen des Jahres 2024 in unserem kleinen Nonnenkloster so alles ereignet hat. Wir sitzen vor unserem PC und staunen über die Berichte und Fotos. Am liebsten wären wir natürlich vor Ort, aber schaut selbst …
Ende Januar wurde zum ersten Mal seit dem Bestehen unseres Herzensprojektes eine Studien-Pilgerfahrt zum Weltkulturerbe Lumbini durchgeführt. Dieser Ort ist für Buddhisten aus allen Traditionen der Welt als Geburtsstätte des historischen Buddha der heiligste Ort der Verehrung.
19 Nonnen und 5 Lehrerinnen starteten um 6 Uhr morgens
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und erreichten nach 12 Stunden Fahrt ihr Ziel (Entfernung ca. 600 km). Die meisten Nonnen übernachteten in einem Tempel, wie das der Brauch ist, einige in einem Gästehaus. Alle waren unglaublich glücklich und fühlten tiefen, inneren Frieden, wie sie uns schrieben.
Ab dem 10. Februar wurde für etwa 2 Wochen Losar, das Tibetische Neue Jahr 2151 im Zeichen des Holz-Drachen, gefeiert. Unter der Leitung von Lama Gondup durften auch die kleinsten Nonnen an der Losar-Puja teilnehmen und bekamen Anweisungen und Hilfe von den etwas älteren.
Uns erreichte stellvertretend für alle Unterstützerinnen und Unterstützer eine Grußkarte
Die sehr anspruchsvolle Mahakala-Puja wurde von den Khenpos und den älteren Nonnen zelebriert, die auch die Tormas (Opfergaben meist aus Butter) angefertigt hatten. Durch die reinigenden und schützenden Kräfte des Dharma-Beschützers, Mahakala, werden Hindernisse des vergangenen Jahres beseitigt, und es wird für viel Glück, Frieden, Harmonie und Reichtum für alle Wesen auf der Welt gebetet.
Der Abschluss der Feierlichkeiten war ein Weihrauchopfer, und hinter dem Tempel wehen wieder neue Gebetsfähnchen.
Am 21. Februar ging es nahtlos über in die jährliche Prüfung „Buddhistische Philosophie“.
Wir alle vom BTF wünschen Ihnen/euch sonnige und wärmende Frühlingstage.
Warum gelten Mädchen und Frauen als unrein und dürfen die Küche nicht betreten, wenn sie ihre Menstruation haben? Oder müssen sogar außerhalb des Hauses in einem Bretterverschlag schlafen, da sie niemanden und nichts berühren dürfen? Ist das in Deutschland genauso? Sind Männer und Frauen tatsächlich gleichberechtigt im Westen? Was kann man tun, um diese Ungerechtigkeit zu verändern? Warum werden Mädchen in die Prostitution in Indien verkauft? Was heißt eigentlich Prostitution?
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Ich war berührt, betroffen und auch begeistert über das Interesse, die klugen Fragen und die Offenheit der ungefähr 40 Nonnen, im Alter von 8 bis 28 Jahren. Unsere super engagierte und kreative Lehrerin Pasang hatte mich eingeladen, an 3 Nachmittagen mit ihr gemeinsam das Buch „Kumari and her adventure with her moon cycle“ im Unterricht vorzulesen, über unsere eigenen Erfahrungen zu berichten und Fragen zu beantworten – ich auf Englisch, Pasang anschließend auf Nepali. Ich hatte das Gefühl, hier passiert gerade etwas so Wichtiges: Aufklärungsarbeit in einem Land vieler Tabus, eine sehr reelle Unterstützung für die Mädchen im Alltag – und wie schön, dass wir „interkulturell“ auf viele Unterschiede eingehen konnten. Ich bin sehr dankbar, denn ich habe so viel gelernt, gelacht und hatte auch die ein oder andere Träne in den Augenwinkeln.
Während der Zeit, die ich im November/Dezember wieder in unserem Herzenskloster verbringen durfte, sind wir außerdem einmal quer durch Kathmandu einkaufen gegangen – Bücher! Storybooks, Bilderbücher, Comics, Wissensbücher, Romane – in Englisch und Nepali. Alles, was Pasang, unsere junge Lehrerin Pema und ich sinnvoll und spannend fanden, haben wir für den Beginn einer Bibliothek eingekauft. Wir starten mit einem Regal – doch es gibt auch schon Pläne, wo die Bibliothek entstehen soll.
Und natürlich hatten wir auch einen riesigen Spaß bei der gemeinschaftlichen Zubereitung von leckeren Momos – jede und jeder liebt sie!
Auch mit dem Thema Nachhaltigkeit, Anbau von eigenem Ost und Gemüse sowie Kompostierung geht es im Kloster weiter: Wir besuchen Krishna und Santos in Taudaha. Beide haben die Kevin Rohan Memorial Eco Foundation gegründet und beraten in Nepal u.a. zu den Themen Nachhaltigkeit, Permakultur, neue Schulformen, Bau von Häusern aus Flaschen, da diese in Nepal nicht recyclet werden, faire Herstellung von Kunsthandwerk und Schmuck. Khenpo, Choying Dolma und ich sind beeindruckt – Krishna möchte im Kloster mit den Nonnen und den dortigen Nachbarn, einen Schulungstag durchführen, um mit dem Thema Kompostierung im Kloster zu starten. Kostenlos! Denn ihm ist es wichtig, dass viele Menschen in Nepal Zugang zu diesem wichtigen Wissen erhalten!
Last but not least: Unsere ersten Gäste reisen an J. Liebevoll haben wir das im September eröffnete Gästehaus für unsere ersten Gäste Markus und Marina vorbereitet. Sieht es nicht einladend aus?
Markus, der den Bau des Gästehauses mit einer großzügigen Spende bedacht hat und Marina, die kontinuierlich den Bereich Bildung und die Gehälter der Lehrerinnen unterstützt, werden von Khenpo und Janchup sehr herzlich begrüßt. Wir alle essen gemeinsam mit den Nonnen, besuchen die Tara-Puja um 5.30 Uhr. Markus interessiert sich für alle Details im Tempel und fotografiert mit großer Begeisterung. Und für Marina, als Mathematiklehrerin, darf auch der Besuch des Mathe- und Computerunterricht nicht fehlen.
Wir freuen uns auf und über weitere Gäste, die in Zukunft im Gästehaus übernachten möchten, um das Leben ihrer Patentöchter und -schwestern kennen zu lernen. Bis dahin wird es dann hoffentlich auch warmes Wasser geben ;-)…im Moment sparen wir noch auf die Solaranlage, die dann das Gästehaus versorgen wird oder wir starten nochmals eine Spendenaktion J.
Zwei sehr aktuelle und dringende Themen: eine der Solaranlagen für die Nonnen ist defekt. Unsere Gäste Markus und Marina sind ganz spontan aktiv geworden, haben ihre Kontakte in Nepal genutzt, so dass wir kurzfristig die Reparatur organisiert bekommen und die Nonnen im anstehenden Winter glücklicherweise wieder warm duschen können. Danke, danke!
Und als wir realisiert haben, dass die Mädchen und Frauen jede Woche ihre Wäsche von Hand waschen, dachten wir, wir sollten die noch vorhandenen Spenden dafür einzusetzen, dass zumindest eine erste Waschmaschine angeschafft und angeschlossen wird. Denn im Winter, mit kalten Händen und kaltem Wasser Wäsche sauber zu bekommen, ist ja nicht wirklich ein Spaß. Wir freuen uns, dass die Waschmaschine noch vor Weihnachten angeschafft werden kann.
Daher möchten wir an dieser Stelle allen danken, die uns kontinuierlich unterstützen: unseren Mitgliedern, den Patinnen und Paten unserer fast 70 Nonnen und allen Spender*innen, die all das o.g. ermöglichen. Lama Gondup, Khenpo, alle Nonnen und das Team des BTF wünschen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und im Neuen Jahr Frieden im Miteinander und in der Welt.
Die feierliche Übergabe des Tara Libre Gästehauses war natürlich der Höhepunkt unserer Reise. Inzwischen haben wir unsere vielen Fotos sortiert und erleben die eindrucksvollen Tage im Kloster noch einmal. Nun möchten wir euch von einigen ganz besonderen Ereignissen unseres Aufenthaltes im KCN berichten.
Auch wir standen jeden Morgen um 4:30 Uhr auf, um mit den Nonnen im Tempel um 5 Uhr die Tara-Puja zu zelebrieren.
Diese frühen 1½ Stunden waren auch für einige der Nonnen eine Herausforderung.
Während unseres Aufenthaltes durften wir noch weitere Rituale erleben, eine Langlebens-Puja für alle Unterstützerinnen und Unterstützer, eine Dakini-Puja und eine Mahakala-Puja. Einige Nonnen fertigten am Vortag Tormas an.
Am 14. September wurden alle – Nonnen, Köchinnen, Lehrerinnen, Arbeiter und natürlich auch wir drei vor dem Tempel mit gesegnetem Wasser „gereinigt“. Dieses Ritual findet nur einmal im Jahr statt. Es wurde sehr ernst genommen, war aber auch ein großer Spaß.
Am nächsten Tag war „Children`s Day“, das hieß: kein Unterricht, aber Momos für alle.
Die Gelegenheit, möglichst viele Unterrichtsstunden zu besuchen, ließen wir uns nicht entgehen. Am Vormittag wird immer Tibetisch in Wort und Schrift gelehrt. Außerdem werden die Texte der Pujas erklärt und auswendig gelernt und Buddhistische Philosophie unterrichtet.
Der Philosophielehrer, auch ein Khenpo, arbeitete an diesem Tag mit den Nonnen der oberen Klassen und erklärte, wie die Opfergaben für den Altar hergestellt werden.
Am Nachmittag kamen unsere Lehrerinnen, und die „weltlichen“ Fächer waren dran.
Pema erteilte den Matheunterricht, rechts saßen die 10 Kleinen der Gruppe Nursery und lernten die Zahlen, und links die 10 Mädchen des LKG (Lower Kindergarden). Sie hatten schon anspruchsvollere Aufgaben zu lösen. Pema war bei jeder Gruppe 30 Minuten. Starke Leistung!!
Den Klassen 4 und 5 erklärte Pasang während unseres Unterrichtsbesuchs Teile des Laptops und wie die Maus funktioniert. Eine Hälfte dieser Gruppe war bei Sabina im Computerraum Später kamen dann die Nonnen der Klassen 6 und 7; Unterrichtsthema war: „PC processing, Computer Zone“ Da hab ich nur gestaunt. Bei Anjana stand das Fach Science an. Prathana erteilte Matheunterricht, 35 Minuten in Klasse 6 (Bruchrechnen), 35 Minuten für die 7. Klasse.
In den Pausen gab es immer nette spontane Treffen.
Und am Tag vor unserer Abreise wurde noch das Gruppenfoto aufgenommen:
Nach fast 5 Jahren war es endlich soweit: Am Montag, 18. September 2023 hat Iris Fricke gemeinsam mit Lama Gondup das Tara Libre Gästehaus in einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Ab jetzt steht es allen Besucher:innen des Klosters für Übernachtungen offen. Es war ein Herzenswunsch von Iris, diesen Tag gemeinsam mit Tochter Kerstin und Enkelin Hannah zu erleben. Wie wunderbar, dass dies nun möglich geworden ist − nachdem die Fertigstellung des Gästehauses sich verzögerte und die bereits geplante Reise im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.
Ein Traum hat sich verwirklicht − allen Spender:innenein großes DANKESCHÖN
Im Herbst 2018 starteten wir unseren ersten Spendenaufruf für den Bau des Gästehauses. Bereits 2019 hatten großzügige Spenderinnen und Spender einen Großteil der Baukosten finanziert und wir konnten starten. Dann kam Corona! Alles stand still, wurde teurer, Baufachkräfte fehlten. Doch Dank weiterer großzügiger Unterstützung von mittlerweile mehr als 80 Spenderinnen und Spendern, der Arbeit vieler Baufachleute sowie Helfer:innen aus dem Kloster und der Pflege des Hauses durch Lama Gondup und andere während des pandemiebedingten Stillstands können wir jetzt sagen: „Ende gut, alles gut!“ Letzte Kleinmöbel, Geschirr und was sonst noch fehlte, haben Iris und Kerstin während ihres Besuchs noch besorgt.
1000 Dank euch allen, die ihr möglich gemacht habt, dass aus dem Traum Wirklichkeit geworden ist. Inklusive Inneneinrichtung haben wir für das Gästehaus insgesamt rund 50.000 Euro verausgabt. Das Kloster hat jetzt die Möglichkeit, aus der Bewirtschaftung des Gästehauses Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für die Nonnen zu generieren. Möge dies gelingen.
Die feierliche Eröffnung
Für das Ritual zur Eröffnung versammeln sich die älteren Nonnen, Iris,Kerstin,Hannah und Karma Chozom vor dem mit einem grünen Band geschmückten Gästehaus.
Unsere Headnun, Ani Jangchup Dolma, fotografiert den geschmückten Eingangsbereich. Iris entzündet die Kerze und Lama Gondup segnet die Eröffnung des Hauses.
Die älteren Nonnen durften an der Zeremonie teilnehmen, die mit einem längeren Gebet begann. Anschließend verlas Karma Chozom den Text des „Certificate of Donation“ in tibetischer Sprache.
Und dann war es soweit: Lama Gondup und Iris unterschreiben das Dokument. Anschließend durchtrennt Lama Gondup das grüne Band und geht durch alle Räume, segnet und spricht Gebete.
Zum Abschluss des Rituals bekamen dann alle noch ein besonderes Getränk und eine kleine Süßigkeit.
Was euch erwartet
Im Gästehaus stehen zwei Appartments mit jeweils 2 Betten und Badezimmer sowie ein gemeinsamer Wohnbereich zur Verfügung. Wer in Zukunft nach Kathmandu reist, sollte also unbedingt im Tara Libre Gästehaus einkehren.
Wir sind schon gespannt auf die ersten – hoffentlich positiven – Einträge im Gästebuch!
In Deutschland sind bald Sommerferien − in der Klosterschule ist das Schuljahr jetzt in vollem Gange! Lama Gondup hat 9 neue Nonnen aufgenommen. Sie haben sich bereits gut eingewöhnt und sind glücklich in der fröhlichen Gemeinschaft.
Für zwei von ihnen haben wir bereits Patinnen gefunden − sieben Mädchen würden sich sehr freuen, wenn eine Patin oder ein Pate ihren Weg begleiten würde. Bitte teilt diese Nachricht in euren Netzwerken! Wer sich für eine Patenschaft interessiert, kann sich gern an Iris Fricke oder Gabriela Scheibel wenden. Wir würden uns freuen!
Tolle Fortschritte bei den Bauprojekten im Kloster
Auf der Baustelle der Gesundheitsräume sind nach den Bauarbeitern jetzt die Klempner aktiv um die Sanitäranlagen einzubauen.
Auch im Gästehaus geht es jetzt zügig voran. Der tibetische Schreiner fertigt die Möbel und langsam aber sicher nähert sich die Fertigstellung der Inneneinrichtung.
Nicht zuletzt wid auch die Gestaltung des Außengeländes in Angriff genommen: Permakultur-Experte Krishna machte sich bei seinem ersten Besuch ein Bild von der Anlage und war begeistert. Er lud Khenpo la und Ani Jangchup la ein, sein Projekt zu besuchen und sich vor Ort Anregungen zu holen, wie die Bewirtschaftung eines Permakultur-Betriebs funktioniert und welche Vorteile sie bietet.
Welch ein Segen, dass die Nonnen dank eurer Unterstützung in diesem sicheren und schönen Umfeld leben und lernen können.
was sich in den Monaten März und April in „unserem“ kleinen Kloster alles ereignet hat. Aber schaut selbst …
Nach einer kurzen Verschnaufpause nach den Prüfungen in buddhistischer Philisophie und Tibetisch ging es weiter mit den Prüfungen in den Fächern Englisch, Mathe, Nepali und Science. Die Lehrerinnen nutzten die Zeit vor den Prüfungen, um die Arbeitsblätter auszudrucken und die Aufsicht für die einzelnen Gruppen zu organisieren.
Die Aufgaben wurden wie immer mit Spannung erwartet. Vom 27. März bis zum 4. April konnten die Mädchen endlich zeigen, was sie in diesem Schuljahr gelernt hatten.
Und dann: endlich Ferien!
Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres wurden im Tempel die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Prüfungen in Buddhistischer Philosophie und Tibetisch bekanntgegeben.
Etwas entspannter ging es bei der Verteilung der Zeugnisse und Preise der „weltlichen“ Fächer zu. Aber auch dieses wichtige Ereignis leiteten Lama Gondup und Khenpo Karma Yeshe, und sie wurden tatkräftig von den Lehrerinnen und älteren Nonnen unterstützt.
Zum abschließenden Feiern ging es mit dem Bus zu einem Picknickplatz. Hier konnten natürlich auch die älteren Nonnen dabei sein, die die Schulbank nicht mehr drücken, aber andere Aufgaben im täglichen Klosterbetrieb wahrnehmen.
An dieser Stelle ist es uns ein ganz besonderes Anliegen, allen, die uns unterstützen, von Herzen zu danken. Das alles wäre ohne eure zuverlässige Hilfe nicht möglich.
Vor kurzem sind im Kloster die jährlichen Prüfungen in buddhistischer Philosophie und Tibetisch gestartet. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer die Nonnen diese Prüfungen absolvieren.
Nach Abschluss dieses Examens geht es gleich weiter mit der Abschlussprüfung des Schuljahres in den Fächern Mathe, Englisch, General Science, Nepali. Wir freuen uns schon auf Photos, die wir dann gern mit euch teilen werden.
Und dann möchten wir noch eine gute Nachricht teilen: Vor Kurzem konnten unsere Lehrerinnen eine eintägige pädagogische Fortbildung besuchen. Diese wurde für alle Lehrkräfte von der NGO EduLift angeboten. Themen waren unter anderem Kinderpsychologie, Schüler:innenverhalten und allgemeine Pädagogik.
Auch in Zukunft werden die Lehrerinnen zu solchen Workshops mit eingeladen, wenn diese für die Lehrkräfte der Kailash Bodhi School stattfinden.
Wir sind Karma, der Leiterin der Kailash Bodhi School, sehr dankbar, dass sie unseren Lehrerinnen die Möglichkeit gibt, auch an den kommenden Schulungen teilzunehmen.
Das tibetische Wasser-Hase-Jahr begann am 21. Februar mit vielen Gebeten und Darreichungen von Khatags für Buddha Shakyamuni und Padmasambhava und dem Aufhängen neuer Gebetsfähnchen.
Ein weiterer Höhepunkt ist die Mahakala Puja. Die Nonnen fertigen die Tormas, die Opfergaben für die Rituale, selbst hauptsächlich aus Mehl und Butter.
Diese werden dann in einem festlichen Umzug in den Tempel gebracht.
Wie in allen Klöstern und an heiligen Stätten, wurde auch im KCN eine Räucherpuja zelebriert.
Die fröhlichen Losar-Feiern müssen in diesem Jahr jedoch ausfallen, weil im vergangenen Jahr ein Wurzelguru der Nyingma-Tradition gestorben ist.
Doch Lama Gondup hat uns eine Losar-Karte geschickt und grüßt alle Mitglieder und Unterstützer*innen des Klosters herzlich
Auch wir vom BTF wünschen allen Freundinnen und Freunden ein gutes Wasser-Hase-Jahr. Möge es Frieden bringen, Gesundheit und Zufriedenheit.
Auch im Kloster wurde weihnachtlich dekoriert − und die Nonnen haben sichtlich Spaß, geschmückt mit Weihnachtsmützen Gruppenfotos zu schießen. Es tut gut, die Mädchen so fröhlich zu sehen und sie in guter Obhut zu wissen.
Lama Gondup und alle Mitglieder des Klosters senden den Sponsor:innen des Buddha Tara Förderkeis zum Weihnachtsfest 2023 herzliche Grüße. Lama La wünscht uns allen Frieden und Glück und einen guten Start ins neue Jahr!
Diesem Wunsch schließen wir vom Vorstand des BTF uns von ganzem Herzen an. Auch wir wünschen allen Mitgliedern, Pat:innen und Spender:innen friedvolle und besinnliche Weihnachtstage und ein glückliches neues Jahr.
Möge die Verbundenheit im neuen Jahr weiter wachsen und dazu beitragen, den Mädchen und Frauen im Kunsang Choling Nonnenkloster ein sicheres Leben und eine gute Ausbildung zu ermöglichen.