28 Sonnentage im Dezember…

…und fröhliche, berührende und ganz besondere Erlebnisse. Das ist rückblickend das Fazit unserer Reise im Dezember, auf die wir ‒ meine Enkelin und ich ‒ euch in kleinen Ausschnitten mitnehmen wollen:

Jeder Tag begann um 5:30 Uhr mit einer zweistündigen Puja im Tempel, an der wir auch teilnehmen konnten. Jeden Abend fand eine Tara-Puja statt, die immer allen Unterstützerinnen und Unterstützern gewidmet war.

Wir bedanken uns bei allen Spenderinnen und Spendern, die ganz spontan und großzügig dafür gesorgt haben, dass wir jeder  Nonne ihre neue warme Winterjacke, gefertigt von einem Schneider, und ein Paar Schuhe für den Winter überreichen konnten.

Diesmal haben wir die Briefe, Geschenke und Fotos der Patinnen und Paten in kleinen Gruppen ausgeteilt. Es war spannend zu sehen, wie sich alle für die anderen mitgefreut haben, wie Schokolade geteilt wurde und kein Neid entstand.

Khenpo und unsere beiden Headnuns haben sich auch um unser Wohlergehen gesorgt und uns auf eine Pilgerreise nach Bhaktapur mitgenommen. An diesem Tag fand das große Newarifest mit buntem Programm und Spezialitäten statt. Die Kumari von Bhaktapur segnete Pilger und nahm Geschenke entgegen. Auf der Heimfahrt wurden wir mit einem Picknick auf der Laderampe „unseres“ Autos überrascht.

Wir konnten auch miterleben, wie die Nonnen für ihre Patinnen und Paten Weihnachts- und Neujahrskarten fertigten, und wie der 24. Dezember  unter einem „Weihnachtsbaum“ festlich gefeiert wurde. Hier waren besonders unsere vielen Kleinsten begeistert dabei, obwohl die Dunkelheit abgewartet werden musste und es schon empfindlich kalt war.

Und wenn wir uns nach viel Trubel, nach Besuchen im Unterricht, nach weiterführenden Planungen unserer Projekte und Besuchen dazu in Geschäften erholen wollten, war das in unserem wunderbaren Gästehäuschen und im Garten davor  überhaupt kein Problem.

Wir werden noch oft an die wunderschönen Wochen in „unserem“  Herzenskloster denken. Die Zeit war einfach zu kurz.

Iris mit Enkeltochter

Wir sagen Danke und wünschen ein gesundes neues Jahr

Zum Jahreswechsel möchten wir uns bei allen bedanken, die die Bildungsarbeit des Buddha Tara Förderkreis auch in diesem Jahr so großzügig unterstützt haben. Wir sind immer wieder von Herzen dankbar, dass allen Nonnen eine Patin oder ein Pate zur Seite steht und wir auch mithilfe der regelmäßigen kleinen und großen Spenden ihren Unterhalt, die Schulkosten und auch immer wieder erforderliche Extraausgaben bewältigen können.

Bei Interesse findet ihr/finden Sie mehr Informationen über die Aktivitäten und Ereignisse im vergangenen Jahr in unserem Jahresbrief.

Ganz besonders haben wir uns über die herzliche Resonanz unserer Unterstützer*innen af unseren Spendenaufruf gefreut. Unter anderem sind wir froh und dankbar, dass die Winterjacken und Schuhe für alle bezahlt sind und bereits von Iris persönlich übergeben werden konnten.

Danke, danke, danke!

Lama Gondup sendet uns allen zu Weihnachten seine Segenswünsche:

„Dear Kind BTF members!!!
We would like to wish very happy merry christmas and happy new year of 2025. May this coming year bring you lot of happiness and joy. May buddha bless you and  keep healthy.    🧑‍🎄🧑‍🎄🧑‍🎄🧑‍🎄🧑‍🎄🎄🌲🌲🌲🌲🌲❤️❤️❤️🌺🌺🌺💐💐🙏🙏🙏🙏🙏
Many greetings from kunsang choling nunnery and  lama gondup“   

Wir schließen uns an und wünschen euch/Ihnen einen guten Rutsch und ein gesundes und hoffentlich friedvolles neues Jahr!

Iris, Gabriela, Helke und Kerstin

Schwierige Herausforderungen bewältigen…gelingt glücklicherweise immer wieder!

Lama Gondup, der Gründer unseres kleinen Nonnenklosters, hat sein ganzes Leben den Mädchen und Frauen Nepals gewidmet, die sonst keine Chance auf Sicherheit, Geborgenheit und Bildung hätten. Im Sommer dieses Jahres ist er ganz plötzlich schwer erkrankt. Mehrmonatige Versuche der Ärzte, die Hirnblutungen
mit Medikamenten zum Stillstand zu bringen, versagten und er musste in einer Spezialklinik operiert werden.

Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt durfte er ins Kloster zurückkehren. Die Auflage war: keine Aufregungen, absolute Ruhe, regelmäßige Untersuchungen im Krankenhaus. Welch glückliches Zusammentreffen, dass  wir das kleine Gästehaus vor einem Jahr an das Kloster übergeben hatten. So konnte sich Lama Gondup in einem Appartement einige Monate erholen, abwechselnd umsorgt von „unseren“ Nonnen.

Von seiner Gesundung konnten wir uns überzeugen, als wir zur Mitgliederversammlung am 1. September dieses Foto und einen schriftlichen Gruß bekamen:

„An Sie geht meine tiefste Dankbarkeit für all die Liebe, Unterstützung und Gebete während meiner kürzlichen Krankheit. Sie bedeuteten mehr für mich als ich ausdrücken kann. Dass ich umgeben bin von so mitfühlenden und ermutigenden Mitmenschen hat sehr viel zu meinem Heilungsprozess beigetragen. Ich danke Ihnen allen ungemein für all das, was ich als sehr wertvoll schätze.“

Und dann das Extremwetter: Entsetzliche Fluten, die Ende September Menschen in vielen Teilen der Welt töteten, andere um ihr Hab und Gut brachten, trafen auch Nepal in dieser Monsunzeit plötzlich und in einem völlig unbekannten Maße. Unterstützerinnen und Unterstützer riefen uns an oder schrieben E-Mails. Nach einigen Tagen konnten wir aufatmen, als wir die Nachricht bekamen, dass alle wohlbehalten  sind, nur „our one big wall is collapsed down in front of the nunnery.“

Wer sich genauer über die Ausmaße der Zerstörungen in Nepal informieren will, kann diese Links nutzen:

https://nepalitimes.com/news/60-dead-64-missing-in-nepal-floods

https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/nepal-flut-reisst-menschen-haeuser-und-bruecken-mit-a-6dc1fbc9-6f0c-4802-a51d-97b7338f111a?dicbo=v2-yhzHJ4L

Wir danken euch allen für eure Gebete, Unterstützung und mitfühlenden Worte.
Bleibt gesund, genießt den Herbst und seid herzlich gegrüßt vom

BTF Team

Fünf Nonnen besuchen seit April die 8. Klasse der Kailash Bodhi School

Viele von euch wissen es bereits ‒ allen anderen verkünden wir heute froh und glücklich:

Fünf Schülerinnen, die im April die 7. Klasse erfolgreich abgeschlossen haben, besuchen seit einigen Wochen die 8. Klasse der Kailash Bodhi School in Kathmandu.

Die renommierte Privatschule wird von der Nichte von Lama Gondup geleitet. Damit haben die Mädchen die Chance, nach Abschluss der Klasse 10 neben ihrem spirituellen Lebensweg ebenfalls eine weltliche Berufsausbildung oder ein Studium anzustreben. Eine 8. Klasse einzurichten ist in der Klosterschule leider nicht möglich, obwohl erst danach der erste Bildungsabschluss erreicht ist.

Die Mädchen werden nun morgens von einem Schulbus abgeholt und abends ins Kloster zurückgebracht. Kaum vorstellbar, wie aufregend das für die Mädchen sein muss.

Wir haben bereits erste Rückmeldungen von „unseren“ Lehrerinnen, die den fünf Nonnen mit Rat und Tat zur Seite stehen ‒ und auch von den Schülerinnen selbst: Sie fühlen sich an der Schule wohl und kommen im Unterricht gut mit; nur in Mathe müssen sie etwas Stoff aufholen.

Das dies so möglich ist, ist uns als Vorständinnen des Buddha Tara Förderkreis e.V., eine große Freude. Denn uns ist es sehr wichtig, dass die Mädchen für sich ein selbstbestimmtes Leben wählen und führen können. Und wir waren zutiefst berührt, als Lama Gondup uns mitteilte, dass er dem Wunsch der Mädchen entsprechen und ihnen diesen Schulbesuch ermöglichen wolle.

Der Schulbesuch verursacht pro Mädchen Zusatzkosten von 50€/Monat, insgesamt im Jahr für alle fünf 3000 €. Daher bieten wir nun Bildungspatenschaften an, um diese Mehrkosten zu decken. Hast Du/Haben Sie Interesse, für ein Mädchen eine volle oder halbe Bildungspatenschaft für 1, 2 oder 3 Jahre zu übernehmen oder einen einmaligen Beitrag zu leisten? Wir sind dankbar über jeden auch noch so kleinen Betrag, den ihr spenden mögt und könnt.

Herzliche Grüße, eure Vorstandsfrauen

Viele Aktivitäten, die wir im Kloster miterleben konnten

Die feierliche Übergabe des Tara Libre Gästehauses war natürlich der Höhepunkt unserer Reise. Inzwischen haben wir unsere vielen Fotos sortiert und erleben die eindrucksvollen Tage im Kloster noch einmal. Nun möchten wir euch von einigen ganz besonderen Ereignissen unseres Aufenthaltes im KCN berichten.

Auch wir standen jeden Morgen um 4:30 Uhr auf, um mit den Nonnen im Tempel um 5 Uhr die Tara-Puja zu zelebrieren.

Diese frühen 1½ Stunden waren auch für einige der Nonnen eine Herausforderung.

Während unseres Aufenthaltes durften wir noch weitere Rituale erleben, eine Langlebens-Puja für alle Unterstützerinnen und Unterstützer, eine Dakini-Puja und eine Mahakala-Puja. Einige Nonnen fertigten am Vortag Tormas an.

Am 14. September wurden alle – Nonnen, Köchinnen, Lehrerinnen, Arbeiter und natürlich auch wir drei vor dem Tempel mit gesegnetem Wasser „gereinigt“. Dieses Ritual findet nur einmal im Jahr statt. Es wurde sehr ernst genommen, war aber auch ein großer Spaß.

Am nächsten Tag war „Children`s Day“, das hieß: kein Unterricht, aber Momos für alle.

Die Gelegenheit, möglichst viele Unterrichtsstunden zu besuchen, ließen wir uns nicht entgehen. Am Vormittag wird immer Tibetisch in Wort und Schrift gelehrt. Außerdem werden die Texte der Pujas erklärt und auswendig gelernt und Buddhistische Philosophie unterrichtet.

Der Philosophielehrer, auch ein Khenpo, arbeitete an diesem Tag mit den Nonnen der oberen Klassen und erklärte, wie die Opfergaben für den Altar hergestellt werden.

Am Nachmittag kamen unsere Lehrerinnen, und die „weltlichen“ Fächer waren dran.

Pema erteilte den Matheunterricht, rechts saßen die 10 Kleinen der Gruppe Nursery und lernten die Zahlen, und links die 10 Mädchen des LKG (Lower Kindergarden). Sie hatten schon anspruchsvollere Aufgaben zu lösen. Pema war bei jeder Gruppe 30 Minuten. Starke Leistung!!

Den Klassen 4 und 5 erklärte Pasang während unseres Unterrichtsbesuchs Teile des Laptops und wie die Maus funktioniert. Eine Hälfte dieser Gruppe war bei Sabina im Computerraum  Später kamen dann die Nonnen der Klassen 6 und 7; Unterrichtsthema war: „PC processing, Computer Zone“ Da hab ich nur gestaunt. Bei Anjana stand das Fach Science an. Prathana erteilte Matheunterricht, 35 Minuten in Klasse 6 (Bruchrechnen), 35 Minuten für die 7. Klasse.

In den Pausen gab es immer nette spontane Treffen.

Und am Tag vor unserer Abreise wurde noch das Gruppenfoto aufgenommen:

Unser Herzensprojekt hat uns tief beeindruckt.

Iris und Kerstin

Tara Libre Gästehaus eröffnet − wir freuen uns sehr!

Nach fast 5 Jahren war es endlich soweit: Am Montag, 18. September 2023 hat Iris Fricke gemeinsam mit Lama Gondup das Tara Libre Gästehaus in einer feierlichen Zeremonie eröffnet. Ab jetzt steht es allen Besucher:innen des Klosters für Übernachtungen offen. Es war ein Herzenswunsch von Iris, diesen Tag gemeinsam mit Tochter Kerstin und Enkelin Hannah zu erleben. Wie wunderbar, dass dies nun möglich geworden ist − nachdem die Fertigstellung des Gästehauses sich verzögerte und die bereits geplante Reise im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

Ein Traum hat sich verwirklicht − allen Spender:innen ein großes DANKESCHÖN

Im Herbst 2018 starteten wir unseren ersten Spendenaufruf für den Bau des Gästehauses. Bereits 2019 hatten großzügige Spenderinnen und Spender einen Großteil der Baukosten finanziert und wir konnten starten. Dann kam Corona! Alles stand still, wurde teurer, Baufachkräfte fehlten. Doch Dank weiterer großzügiger Unterstützung von mittlerweile mehr als 80 Spenderinnen und Spendern, der Arbeit vieler Baufachleute sowie Helfer:innen aus dem Kloster und der Pflege des Hauses durch Lama Gondup und andere während des pandemiebedingten Stillstands können wir jetzt sagen: „Ende gut, alles gut!“ Letzte Kleinmöbel, Geschirr und was sonst noch fehlte, haben Iris und Kerstin während ihres Besuchs noch besorgt.

1000 Dank euch allen, die ihr möglich gemacht habt, dass aus dem Traum Wirklichkeit geworden ist. Inklusive Inneneinrichtung haben wir für das Gästehaus insgesamt rund 50.000 Euro verausgabt. Das Kloster hat jetzt die Möglichkeit, aus der Bewirtschaftung des Gästehauses Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für die Nonnen zu generieren. Möge dies gelingen.

Die feierliche Eröffnung

Für das Ritual zur Eröffnung versammeln sich die älteren Nonnen, Iris,Kerstin,Hannah und Karma Chozom vor dem mit einem grünen Band geschmückten Gästehaus.

Unsere Headnun, Ani Jangchup Dolma, fotografiert den geschmückten Eingangsbereich. Iris entzündet die Kerze und Lama Gondup segnet die Eröffnung des Hauses.

Die älteren Nonnen durften an der Zeremonie teilnehmen, die mit einem längeren Gebet begann. Anschließend verlas Karma Chozom den Text des „Certificate of Donation“ in tibetischer Sprache.

Und dann war es soweit: Lama Gondup und Iris unterschreiben das Dokument. Anschließend durchtrennt Lama Gondup das grüne Band und geht durch alle Räume, segnet und spricht Gebete.

Zum Abschluss des Rituals bekamen dann alle noch ein besonderes Getränk und eine kleine Süßigkeit.

Was euch erwartet

Im Gästehaus stehen zwei Appartments mit jeweils 2 Betten und Badezimmer sowie ein gemeinsamer Wohnbereich zur Verfügung. Wer in Zukunft nach Kathmandu reist, sollte also unbedingt im Tara Libre Gästehaus einkehren.

Wir sind schon gespannt auf die ersten – hoffentlich positiven – Einträge im Gästebuch!

Das Kloster wächst! Neue Nonnen und Fortschritte bei den Bauprojekten

In Deutschland sind bald Sommerferien − in der Klosterschule ist das Schuljahr jetzt in vollem Gange! Lama Gondup hat 9 neue Nonnen aufgenommen. Sie haben sich bereits gut eingewöhnt und sind glücklich in der fröhlichen Gemeinschaft.

Für zwei von ihnen haben wir bereits Patinnen gefunden − sieben Mädchen würden sich sehr freuen, wenn eine Patin oder ein Pate ihren Weg begleiten würde. Bitte teilt diese Nachricht in euren Netzwerken! Wer sich für eine Patenschaft interessiert, kann sich gern an Iris Fricke oder Gabriela Scheibel wenden. Wir würden uns freuen!

Tolle Fortschritte bei den Bauprojekten im Kloster

Auf der Baustelle der Gesundheitsräume sind nach den Bauarbeitern jetzt die Klempner aktiv um die Sanitäranlagen einzubauen.

Auch im Gästehaus geht es jetzt zügig voran. Der tibetische Schreiner fertigt die Möbel und langsam aber sicher nähert sich die Fertigstellung der Inneneinrichtung.

Nicht zuletzt wid auch die Gestaltung des Außengeländes in Angriff genommen: Permakultur-Experte Krishna machte sich bei seinem ersten Besuch ein Bild von der Anlage und war begeistert. Er lud Khenpo la und Ani Jangchup la ein, sein Projekt zu besuchen und sich vor Ort Anregungen zu holen, wie die Bewirtschaftung eines Permakultur-Betriebs funktioniert und welche Vorteile sie bietet.

Welch ein Segen, dass die Nonnen dank eurer Unterstützung in diesem sicheren und schönen Umfeld leben und lernen können.

Wir sind unglaublich beeindruckt,

was sich in den Monaten März und April in „unserem“ kleinen Kloster alles ereignet hat. Aber schaut selbst …

Nach einer kurzen Verschnaufpause nach den Prüfungen in buddhistischer Philisophie und Tibetisch ging es weiter mit den Prüfungen in den Fächern Englisch, Mathe, Nepali und Science. Die Lehrerinnen nutzten die Zeit vor den Prüfungen, um die Arbeitsblätter auszudrucken und die Aufsicht für die einzelnen Gruppen zu organisieren.

Die Aufgaben wurden wie immer mit Spannung erwartet. Vom 27. März bis zum 4. April konnten die Mädchen endlich zeigen, was sie in diesem Schuljahr gelernt hatten.

Und dann: endlich Ferien!

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres wurden im Tempel die mit Spannung erwarteten Ergebnisse der Prüfungen in Buddhistischer Philosophie und Tibetisch bekanntgegeben.

Etwas entspannter ging es bei der Verteilung der Zeugnisse und Preise der „weltlichen“ Fächer zu. Aber auch dieses wichtige Ereignis leiteten Lama Gondup und Khenpo Karma Yeshe, und sie wurden tatkräftig von den Lehrerinnen und älteren Nonnen unterstützt.

Zum abschließenden Feiern ging es mit dem Bus zu einem Picknickplatz. Hier konnten natürlich auch die älteren Nonnen dabei sein, die die Schulbank nicht mehr drücken, aber andere Aufgaben im täglichen Klosterbetrieb wahrnehmen.

An dieser Stelle ist es uns ein ganz besonderes Anliegen, allen, die uns unterstützen, von Herzen zu danken. Das alles wäre ohne eure zuverlässige Hilfe nicht möglich.

Das Team vom BTF

Start der Jahresprüfung 2022/2023 in buddhistischer Philosophie und Tibetisch

Vor kurzem sind im Kloster die jährlichen Prüfungen in buddhistischer Philosophie und Tibetisch gestartet. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer die Nonnen diese Prüfungen absolvieren.

Nach Abschluss dieses Examens geht es gleich weiter mit der Abschlussprüfung des Schuljahres in den Fächern Mathe, Englisch, General Science, Nepali. Wir freuen uns schon auf Photos, die wir dann gern mit euch teilen werden.

Und dann möchten wir noch eine gute Nachricht teilen: Vor Kurzem konnten unsere Lehrerinnen eine eintägige pädagogische Fortbildung besuchen. Diese wurde für alle Lehrkräfte von der NGO EduLift angeboten. Themen waren unter anderem Kinderpsychologie, Schüler:innenverhalten und allgemeine Pädagogik.

Auch in Zukunft werden die Lehrerinnen zu solchen Workshops mit eingeladen, wenn diese für die Lehrkräfte der Kailash Bodhi School stattfinden.

Wir sind Karma, der Leiterin der Kailash Bodhi School, sehr dankbar, dass sie unseren Lehrerinnen die Möglichkeit gibt, auch an den kommenden Schulungen teilzunehmen.

Losar Feierlichkeiten im Kunsang Choling Nunnery

Das tibetische Wasser-Hase-Jahr begann am 21. Februar mit vielen Gebeten und Darreichungen von Khatags für Buddha Shakyamuni und Padmasambhava und dem Aufhängen neuer Gebetsfähnchen.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Mahakala Puja. Die Nonnen fertigen die Tormas, die Opfergaben für die Rituale, selbst hauptsächlich aus Mehl und Butter.

Diese werden dann in einem festlichen Umzug in den Tempel gebracht.

Wie in allen Klöstern und an heiligen Stätten, wurde auch im KCN eine Räucherpuja zelebriert.

Die fröhlichen Losar-Feiern müssen in diesem Jahr jedoch ausfallen, weil im vergangenen Jahr ein Wurzelguru der Nyingma-Tradition gestorben ist.

Doch Lama Gondup hat uns eine Losar-Karte geschickt und grüßt alle Mitglieder und Unterstützer*innen des Klosters herzlich

Auch wir vom BTF wünschen allen Freundinnen und Freunden ein gutes Wasser-Hase-Jahr. Möge es Frieden bringen, Gesundheit und Zufriedenheit.