Situation des Klosters im Juni

Liebe Patinnen und Paten, liebe Spenderinnen und Spender,

Die derzeitige Situation ist, dass die Nonnen immer noch in Zelten schlafen, an den Gebäuden müssen dringend viele Risse – vor allem an den Fundamenten – vorrangig ausgebessert werden, damit die Schäden durch die nun stattfindenden Monsunregen nicht noch größer und gefährlicher werden.  Auch die Rituale und der Unterricht finden im Freien statt. (Nur die Kleinsten wurden provisorisch in einem sicheren Raum untergebracht). Die Menschen in Nepal müssen damit rechnen, dass die Erde noch weitere 3-4 Monate immer wieder beben wird. Das konnten wir auch einem Bericht entnehmen, den uns eine Patin weitergeleitet hat. Ein Bekannter ist zu Hilfe vor Ort in den abgelegenen Gebieten und berichtete von einem Nachbeben in der Stärke 4,4  und auch von der panikartigen Reaktion der Dorfbewohner, die alles verloren haben. Viele unserer Mädchen kommen ja auch aus diesen Regionen. Wir sind froh, dass diejenigen, die nicht spontan nachhause gefahren sind, um zu helfen, im Kloster aufgefangen und liebevoll betreut werden. Denn auch sie sind sicher verängstigt.

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Risse im Fundament

Bericht von Wolfgang Grader (Mitglied): Er nahm auch 3000 € Spendengelder mit und übergab sie direkt an Lama Gondup. Vielen Dank euch allen, die ihr geholfen habt.

Die derzeitige Situation ist, dass die Nonnen immer noch in Zelten schlafen, an den Gebäuden müssen dringend viele Risse – vor allem an den Fundamenten – vorrangig ausgebessert werden, damit die Schäden durch die nun stattfindenden Monsunregen nicht noch größer und gefährlicher werden.

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Wir haben nachgefragt und es wurde uns bestätigt, dass die Bank, auf die wir immer die Patenschaftsgelder überweisen, normal arbeitet. So werden wir jetzt noch den Juni abwarten und dann das bis dahin eingegangene Geld (Patenschaften und Spenden) überweisen. Denn jetzt wird jeder EURO dringend gebraucht.

Das Kloster nach dem Beben

Abbildungen:
Das Kloster vor dem Beben    Unterricht im Freien
Schaden am Kloster_1       Schaden am Kloster_2

Nonnenkloster (1024).

04.05.2015. Hier die wichtigsten Infos: Unsere Mädchen leben und schlafen im Freien. Zum Glück hat der Regen aufgehört. Die Erde bebt 3-4-mal  am Tag. Für die Menschen besteht dadurch zum Glück keine Gefahr, aber die Schäden an den Gebäuden werden größer. Die Quelle auf dem Gelände ist in Ordnung, also haben sie Trinkwasser. Ich finde es gut, dass die Verantwortlichen versuchen, den täglichen Rhythmus einigermaßen beizubehalten (Unterricht etc.). Die größte Sorge von Lama Gondup ist, dass er noch keine Nachrichten aus den weit entfernten Dörfern hat, aus denen die meisten der Mädchen kommen. Sie wissen nicht, ob ihre Eltern und Geschwister noch leben, ob vielleicht alles zerstört ist.

Ich wollte euch nur noch mitteilen, dass meine Bitte um Spenden nur an unsere Mitglieder, Patinnen und Paten und Spender ging. Das ist kein sehr großer Verteiler, wie ihr euch denken könnt. Dann habe ich noch meine Mitbewohnerinnen informiert und um Unterstützung gebeten. Alles, was wir an Spenden bekommen, geht natürlich an unser Kloster. Und euch schon mal vielen lieben Dank. Wie sich Lama Gondup dann entscheidet, wen er unterstützt, was vorrangig an den Bauten repariert werden muss, das alles überlassen wir ihm und haben auch vollstes Vertrauen. Wir kennen keinen selbstloseren Menschen als ihn. Wenn er der Meinung ist, dass Menschen Unterstützung brauchen, besonders die Familien seiner Schützlinge, ist das völlig in Ordnung.

Bericht von Wolfgang’s Klosterbesuch

Neue Solaranlage

Die Solaranlage kann gebaut werden und wir konnten auch noch etwas Geld für den Bau der Gebetshalle überweisen. Die Freude war groß, und Lama Gondup, Khenpo Karma Yeshe und alle Nonnen bedanken sich herzlich und schicken allen Unterstützerinnen und Unterstützern viele Grüße.

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